Sektorielle, geographische und energetische Herkunft der Luftbelastung

Ursachenanalyse der Luftbelastung im Oberrheingebiet mit CAMx

Die im Modellsystem CAMx integrierte PSA-Technologie (Particulate Source Apportionment Technology) wird seit mehreren Jahren von der US EPA (United States Environmental Protection Agency) eingesetzt. Sie wurde kürzlich in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur erfolgreich genutzt, um den Beitrag der verschiedenen Tätigkeitsbereiche zur Luftverschmutzung und mögliche Minderungsmaßnahmen zu bewerten. Das Modell wird derzeit in der Region Île-de-France im Rahmen des von ADEME finanzierten PRIMEQUAL sowie in der italienischen Region Lombardei angewendet. Für die Hauptquellen von Feinstaub werden die mit CAMx erzielten Ergebnisse mit denen der „Null-Emissions-Methode“ des CHIMERE-Modells verglichen.

Mit dieser Methode wird Atmo-VISION die geografische, sektorale und energetische Herkunft der Luftverschmutzung am Oberrhein ermitteln.

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Beispiel: Beiträge der verschiedenen Aktivitätssektoren zu den Feinstaub PM2.5-Konzentrationen in der Stadt Marseille in Winter (CAMx-PSAT Modell) – Projekt MED APICE