Messungen der Luftqualität mit einer Drohne

ATMO Grand Est und seine Partner führten ein Experiment zur Messung der Feinpartikelkonzentration mit einer mit Mikrosensorik ausgestatteten Drohne durch. Dieser Einsatz fand vom 21. bis 24. Januar 2019 statt und war das erste Experiment dieser Art in der Oberrheinregion.

Das Experiment testete die Fähigkeit, Luftqualitätsdaten schnell zu erfassen. Beispielsweise in Bewegung oder in schwer zugänglichen Gebieten erleichtert es die Datenerfassung deutlich. Die Drohne kann auch dazu dienen, bestehende Kartografien zu verfeinern, indem Gebiete überflogen werden, die weit von festen Messstationen entfernt liegen.

Folgende Flüge haben stattgefunden:

Aus wissenschaftlicher Sicht werden die gesammelten Daten auch dazu verwendet, die Entwicklung der Luftqualität in einer Ebene oder einem Raum (2D/3D) zu beobachten. Außerdem werden für diese Art von Messungen die Vor- und Nachteile sowie das Potenzial und die Risiken des Drohneneinsatzes ermittelt.


Der Einsatz der Drohne wurde mit der Firma Affrètement Drone et Environnement durchgeführt. Die Sensoren messen die Konzentration der PM10- und PM2,5-Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10µm bzw. 2,5µm, aber auch GPS-Signale, die Temperatur, den Druck und die relative Feuchtigkeit.